Mittwoch, 29. August 2012

Po Ebene - Transalp - Reisebericht

Tour Daten

Beginn19.08.2012
Ende28.08.2012
Dauer9 Tage + 1 Ruhetag
Distanz~1020 Km
Fahrzeit netto47,6 Stunden
Durchschnitt21,4 km/h
Anstieg7400m
Abstieg7000m
Längste Etappe182 km
Kürzeste Etappe63 km

Tag 1(Bologna, Po-Delta, Chioggia)

Sonnenaufgang bei Bologna
Start war Bologna im Morgengrauen. Angereist bin ich mit dem City Night Line, eine Nachtzug-Linie. Das Ziel für den ersten Tag war nicht festgelegt, Hauptsache ans Meer und ein wenig gen Norden. Am südlichen Horizont waren Ausläufer der Apennin zu sehen. Frühstück gabs nach etwa einer Stunde bei Sonnenaufgang. Schnell stiegen die Temperatur auf über 40 Grad im Schatten. 9 Liter Wasser werde ich diesen Tag benötigen. Vorbei geht es an Oasen in mitten einer scheinbaren Wüste in der man Schatten vergeblich suchen kann. Selbst das Po-Delta war eine trockene Angelegenheit. Ich hatte ja auf weitläufige Sümpfe gehofft. Das Ende dieses Tages war nach unglaublichen 180 Km Chioggia. Ein schönes Städtchen, die Italiener sagen: Das Venedig ohne Touristen.


Schatten? gibt's nicht

Uferweg auf Pellestrina

Tag 2(Venedig, Mestre, Padova, Vicenza)

Am nächsten Tag setzte ich mit der Fähre auf die erste Insel(Pellestrina) der Lagune von Venedig über. Nachdem ich diese wirklich sehr schöne Insel durchfahren hatte ging es abermals per Fähre auf die nächste Insel die Lido heißt. Hier war schon mehr los und leider nahm der Touristmus schon zu. Trotzdem ist Lido auf jeden Fall ein Besuch Wert. Mit der nächsten Fähre ging es quer durch Venedig zum Bahnhof. Die Route der Fähre ermöglichte einen guten Einblick in Venedig ohne das man sich mit den Menschenmengen auseinander setzen muss. Vom Hafen von Venedig ging es über die Autobrücke nach Mestre. Ab Mira folgte ich dem Verlauf eines Flusses durch Padova bis nach Vicenza. Unterwegs musste ich den Schlauch des vorderen Rades flicken. Ein freundlicher Italiener wollte mir helfen war aber eher hinderlich :D Er wollte den Schlauch direkt aus dem Reifen nehmen um das Loch zu lokalisieren. Nur hätte ich somit außerdem aufwendig die Quelle des Problems per Hand suchen müssen. Nachdem ich ihm mit Händen und Füßen überzeugen konnte das es keine gute Idee ist den Schlauch direkt raus zu nehmen konnte ich fort fahren. 
Im Hintergrund der Markusplatz

Tag 3(Ruhetag in Vicenza)

In Vicenza legte ich dann einen Ruhetag ein da ich festgestellt habe, dass auch der Schlauch des Hinterreifens ein unflickbares Loch hatte. Mein Ersatzschlauch musste somit eingesetzt werden. Ohne Ersatzschlauch wollte ich nicht weiter fahren. Also machte ich mich am besagten "Ruhetag" auf die Suche in Vicenza nach einem Schlauch. Nachdem ich mehrere Geschäfte abgeklappert hatte und aus einem Einkaufszentrum geworfen wurde da ich kein T-Shirt trug, stellte ich meine Suche erfolglos ein. Den Tag ließ ich im Pool des anliegenden Spas ausklingen.

Weinanbautal

Tag 4(Montebello Vicentino, Verona, Sirmione am Gardasee)

Am nächsten Tag ging es entlang südlicher Ausläufer der Alpen Richtung Verona. Die Strecke führte durch schöne kleine Täler die hauptsächlich mit Weinstöcken bewirtschaftet wurden. Immer wieder ging es hoch und wieder runter in ein neues Tal. Eins schöner als vorherige. In Verona fand ich dann direkt einen Radladen wo ich mich mit drei Ersatzschläuchen eindeckte. Man weiß ja nie. Die restliche Reise sollte ich keinen weiteren Platten mehr haben, typisch ;-) Beeindruckt vom Amphitheater in Verona fuhr ich schließlich nach Sirmione am Gardasee. Unterwegs gönnte ich mir eine Pizza in einer Trattoria.
Amphitheater in Verona

Zelt am Lago di Garlate

Tag 5(Brescia, Bergamo, Lecco)

Die Hitze der letzten Tage ließen mich früh aufbrechen. Auf den Hügeln gabs das Frühstück mit einem letzten Blick auf den Gardasee. Der Weg nach Brescia ging über saftige Felder, durchzogen von vielen Bächen. Bergamo fand ich nicht ganz so schön, viele Baustellen und starker Verkehr trübten das Bild. Unterwegs wurde ich von einer Italienerin zum Essen eingeladen. Pizza? Pasta? No! Es gab viel Fisch und dazu frisches Gemüse. Sie konnte ziemlich gut Englisch, wie ich feststellen musste eine Ausnahme in Italien. Ausgestattet mit einer zusätzlichen frisch gekühlten Flasche Wasser legte ich die restliche Strecke zurück. Der Tag endete am Lago di Garlate, einem Nebensee des Comer Sees.

Lago di Garlate am Abend

Bellagio von der Fähre aus

Tag 6(Bellagio, Comer See, Chiavenna)

Martina, die freundliche Italienerin von gestern, hatte mir von einer Fähre am Comer See erzählt. Also fuhr ich am Westufer des östlichen Teils des Comer Sees entlang nach Bellagio. Der Ort diente als Inspirationsquelle für das bekannte Hotel in Las Vegas. Nicht ohne Grund denn es ist ein wirklich schönes Örtchen mit engen Gassen und schönen Häusern. Eine Fähre brachte mich von Bellagio ans Westufer des Westteils des Comer Sees nach Cadenabbia. Ich folgte dem Ufer bis zum nördlichen Ende des Sees. In Verceia machte ich am "Lago di Mezzola" Mittagspause. Das ich der Schweiz näher kam machte sich an der kühlen Wassertemperatur bemerkbar. Das konnte mich aber nicht von einem ausgiebigen Bad abhalten. Denn trotz dass ich mittlerweile in den Bergen angekommen bin, war es noch ziemlich heiß. Kurz hinter Chiavenna schlug ich mein Zelt "unter" einem Wasserfall im "Bergell"(so heißt das Tal) auf. Dieser war zwar nicht die Ursache aber ein Unwetter in der Nacht setzte mich fast unter Wasser. Trotz dass ich am Hang war, lief mehrere Zentimeter tief das Wasser zu beiden Seiten quer durch mein Zelt. Da der Boden im Innenzelt etwa 10 Zentimeter hoch reicht blieben meine Sachen und ich trocken. Zwei Stunden zog sich dieses Drama hin.
Chiavenna

Silverplana See

Tag 7(Malojapass, St. Moriz, Pontressina)

Vermutlich einer der anstrengendsten Pässe lag vor mir. Der Malojapass, von 200 m Höhe über NN ging es in nur 30 Km auf über 1800 m. Die Kehren der letzten Serpentinen sind so eng das größere Fahrzeuge die komplette Straße dicht machen. Ein LKW quälte sich im Schneckentempo nach oben, so wie ich denn die Steigung war einfach unglaublich. Am Wegesrand bekam eine Kuh ihr Kalb. Schön das es noch so etwas natürliches gibt. Die überzüchteten "Milchmaschinen" hierzulande sind dazu ohne Hilfe vermutlich kaum noch in der Lage. Ich sah einige Radfahrer, kein einziger fuhr hoch. Irgendwas hab ich bei meiner Planung wohl falsch gemacht :-) Nach etwa 4 Stunden und einer Mittagspause war der Berg, der keiner ist, bezwungen. Das malerische Engadin lag vor mir, eins der höchstgelegenen bewohnten Täler der Alpen. Das man sich selbst auf über 1800 Meter befindet merkt man lediglich an der komplett anderen Luft, der tiefen Temperatur und ganz anderen Vegetation. Denn zu beiden Seiten ragten riesige Berge auf weit über 3000 Meter in die Höhe sodass man sich trotz der höhe im "tiefen" Tal befindet. Vorbei an den durch viele Surfer und Segler bevölkerten Seen fuhr ich durch St. Moritz. Anschließend machte ich fürs Nachtquartier einen Abstecher nach Pontressina zum Morteratsch Gletscher. Vor dieser imposanten Kulisse schlug ich mein Zelt auf. Schon vor vielen Jahre war ich hier mit meinen Eltern und meinen Geschwistern campen. Es ist einfach eine Atemberaubende Gegend. Bedingt durch die Höhe und den Gletscherwind sank in der Nacht die Temperatur auf unter 5 Grad. 
Morteratsch Gletscher

Über den Wolken

Tag 8(Zernez, Scuol, Prutz)

Ich packte mich mit allen Kleidungsstücken ein die ich dabei hatte denn trotz das ich bis 9 Uhr gewartet habe betrugt die Temperatur lediglich 7 Grad. Bloß schnell runter ins "richtige" Tal. Da das Engadin etwa 50 Kilometer lang ist dauerte der Abstieg auf geringer Höhe und somit wärmeren Temperaturen entsprechend lang. Von einem "runter rollen" konnte man auch nicht sprechen, der Gegenwind machte das oft geringe Gefälle zur Horizontalen. Das Panorama war aber unglaublich, dass es abwärts ging konnte man an den entfernten Wolken sehen die sich auf meiner Höhe befanden. Mehrfach kreuzte die Gleise der Rhätischen Bahn meinen Weg die wie eine Spielzeugbahn aussieht. Nach Scuol, wo ich etwa um 1995 Snowboard-Fahren gelernt hatte, wurde es allmählich wärmer. Kurz nach der Grenze zu Österreich, in Prutz, verbrachte ich die folgende Nacht.
einfach schön

Inn in tiefer Schlucht

Tag 9(Landeck, Innsbruck, Kramsach)

Der Inn hat sich tief ins Tal gegraben. Durch diese Schluchten führten mich die ersten Kilometer bevor sich das Inntal auf mehrere Kilometer Breite ausweitete. Hier wurde, zu meiner Überraschung, viel Obst, besonders Äpfel angebaut. In Innsbruck lief mir dann bei etwa 25 km/h ein Fußgänger direkt vors Fahrrad. Ausweichen oder Bremsen war unmöglich. Ein harter Sturz folge, mein erster seit mehreren tausend Kilometern. Außerdem stürzte ein entgegen kommender Radler und fiel ausgerechnet auf mich. Mir passierte quasi nichts, am Rad entstanden aber diverse Schäden die ich mit meinem Werkzeug in einer Stunde beheben konnte. Der andere Radfahrer schürfte sich das Knie auf, dem Fußgänger war erstaunlicher Weise nichts passiert. Personalien wurden nicht ausgetauscht da nichts wesentliches passiert ist. Während ich mir Nudeln kochte, überlegte ich, ob ich hier nicht abbrechen und mit dem Zug heim fahren sollte. Nachdem der Schrecken verdaut war entschloss ich mich weiter zu fahren. Bei Kramsach an einem See verbrachte ich die folgende Nacht.
Inntal

Tag 10(Wörgl, Kufstein, Rosenheim)

Der restliche Weg flog nur so an mir vorbei. Die Vorfreude auf einen zivilisierten Lebensstiel überwog die Trauer das meine Reise zu Ende ging. In Wörgl half ich einem anderen Radreisenden aus Wien den Bahnhof zu suchen. Vorbei an Kufstein "flog" ich auf meiner "Hausstrecke" schließlich nach Rosenheim.

Fotos und Streckenverlauf

Alle und noch weitere Fotos sind in meinem Flickr Album "Bologna - Rosenheim" zu sehen. Die Fotos sind mit Geokoordinaten versehen sodass man sehen kann wo welches Foto aufgenommen wurde. Sie sind chronologisch sortiert.

Der durch GPS aufgezeichnete Streckenverlauf ist auf gpsies.com einsehbar(Tip: Unter "Mehr" rechts oben den Scrollzoom aktivieren). Außerdem steht dort ein Höhendiagramm zur Verfügung. Es sind verschiedene Kartenversionen auf der rechten Seite mittig auswählbar.

Weitere Gedanken

Gepäck

Ich hatte die Sachen schon extrem auf das nötigste reduziert bin aber trotzdem auf etwa 17 Kilogramm Gepäck gekommen. Zusätzlich führte ich etwa 3 Liter Wasser mit. Zusammen mit dem Rad von etwa 14 Kg(inkl. Schloss, Gepäckträger etc.) und mir kam ich so auf gute 124 Kilogramm bewegte Masse. Klingt viel, ist es auch. Weniger ging aber kaum. Einsparpotential gabs beim Netzteil fürs Handy, das der Kamera funktioniert für beides. Außerdem hätte ich etwas weniger Notnahrung mitnehmen können. Somit wäre etwa ein Kilo Einsparpotential drin gewesen, ein unsichereres Schloss hätte eventuell ein weiteres Kilo gebracht. Wenn man nicht mit Kreditkarte + Wechselunterwäsche unterwegs ist sondern campen will geht kaum weniger. Statt dem Zelt eventuell ein Biwaksack oder Tarp bringt ein weiteres Kilo, allerdings unter erheblichem Komfortverlust. Ein Drei-Jahreszeiten-Schlafsack war aber Aufgrund der Höhe bzw. Kälte in der Schweiz notwenig. 

Fazit: Ich war schon nahe am Optimum, geringe Optimierung aber noch möglich.

Distanzen

Zugegebener Maßen waren die Etappendistanzen für eine Radreise unter diesen Bedingungen ziemlich lang. Bei zukünftigen Radreisen werde ich kürzere Tagesetappen fahren. Insbesondere solch lange Etappen wie am ersten Tag(182 Km) und am neunten Tag(152 Km) sollen der Vergangenheit angehören.

Negatives

Italien hat mir relativ gut gefallen, sobald man aber an einer etwas größeren Straße unterwegs ist liegt überall Müll rum. Die Abgase der Autos in Italien sind auch bestialisch. Die Umweltverschmutzung in Verkehrsreichen und industrialisierten Gegenden ist einfach unfassbar. Wenn ich in Zukunft in Italien mit dem Rad unterwegs bin dann ausschließlich auf sehr kleinen Straßen oder Radwegen.

Prostitution und Obdachlosigkeit ist in Italien oft anzutreffen. Sobald man sich nicht in touristischen Vierteln in größeren norditalienischen Städten aufhält kann man genannte Probleme häufig am Straßenrand beobachten. 

Die Hitze war grenzwertig. In Zukunft werde ich mir Länder bzw. Zeiträume aussuchen in denen die Temperatur tagsüber 40 Grad keinesfalls übersteigt. 

Der Unfall in Innsbruck war zwar lästig aber eigentlich keine große Sache. Alle blieben unverletzt, ich hatte Werkzeug mit und konnte den Schaden selber reparieren. Ich bin ein sehr erfahrener Radfahrer und auf solch langen Touren fährt man wesentlich defensiver als normal. Fehler anderer kann man aber eben nicht verhindern.

Dienstag, 28. August 2012

Po-Ebene - Transalp - Tag 10

Heute ging's nach Hause. Bin schon mittags eingetroffen sodass ich noch den restlichen Tag genießen kann. Eine Rasur wäre auch mal wieder fällig ;) In den nächsten Tagen werd ich eine Zusammenfassung mit dem genauen Streckenverlauf und einigen Fotos verfassen.

Montag, 27. August 2012

Po-Ebene - Transalp - Tag 9

Insgeheim dachte ich mir, probierste einfach heute direkt nach Hause zu fahren. Also brach ich um 8 Uhr auf. Die Landschaft flog nur so an mir vorbei. Mittags war ich bereits in Innsbruck. Ich fuhr also mit etwa 25 Km/h durch die Stadt. Plötzlich trat wenige Meter vor mir ein Fußgänger auf die Fahrbahn. Wumm! Bremsen oder ausweichen war zwecklos. Wie ich dann genau zu Boden ging weiß ich nicht mehr. Ich trug aber nur einen eingerissenen Daumen und ein paar blaue Flecken davon. Außerdem tut mir die Schulter etwas weh. Offensichtlich konnte ich mich gut abrollen. Der unachtsame Fußgänger half mir meine sieben Sachen aufzusammeln. Ihm war erstaunlicherweise kaum etwas passiert. Eine Analyse ergab das mein vorderes Schutzblech hinüber war. Außerdem waren diverse Anbauteile verdreht und das Vorderrad schief. Das demontieren des Schutzbleches, korrigieren der Anbauteile und neu einspannen des Rades in die Gabel dauerte etwa eine Stunde. Alles einpacken und mit dem Zug heim fahren? Erst mal was zu essen machen und runter kommen. Bin dann doch weiter gefahren. Bei Kramsach an einem See war dann für heute Schluss. Abgesehen vom Unfall war der Tag wirklich schön. Ich denke das ich morgen Mittag in Rosenheim ankommen werde. Einerseits bin ich ein wenig traurig das die Radreise zu Ende geht, andererseits freu ich mich auf meine Freundin und all die Annehmlichkeiten die die Zivilisation zu bieten hat. Sauberes Trinkwasser wann immer ich will, Licht auf Knopfdruck, Kühlschrank, Bett usw.

Sonntag, 26. August 2012

Po-Ebene - Transalp - Tag 8

Wie erwartet war die Nacht ziemlich frisch. Dazu noch Regen und starker Wind. Bin also erst um 9 Uhr losgefahren. Es waren trotzdem erst 7 Grad. Hab mich also mit allem eingepackt was ich dabei hatte denn es waren wenig anstrengende Kilometer abwärts zu erwarten. Denkste, Gegenwind machte den Abstieg zur Ebene. Das Panorama war aber unglaublich. Ich begleitete den Inn der noch wie ein Bach daher kam. Am frühen Nachmittag verließ ich die Schweiz. Mittlerweile ist der Inn zu einem reißenden Strom angewachsen. Die Regenfälle der letzten Tage haben ihn anwachsen lassen und jede Menge Sedimente in den Fluss gespült. In Prutz hab ich heute Schluss gemacht. Es liegen noch etwa 200 Kilometer vor mir. Dies wäre an einem Tag durchaus machbar. Werde die Stecke aber aufteilen und zwei entspannte Tage daraus machen.

Samstag, 25. August 2012

Po-Ebene -Transalp - Tag 7

Die letzte Nacht war krass. Man kennt das ja auch in Deutschland wenn ein heftiges Gewitter da ist und es für mehrere Minuten extrem heftig schüttet. So war das gestern, mit dem Unterschied das es ganze zwei Stunden gedauert hat. Ich war dürchs gesamte Vorzelt ist zwei Stunden lang ein Bach mit 5 cm Tiefe geflossen. Im Prinzip war der ganze Hang ein einziger Bach. Das Wasser floss sogar unter dem Zelt durch! Meine Sachen und ich sind aber trocken geblieben da der Boden vom Innenzelt 10 cm hoch reicht. Wenigstens war es deswegen am Morgen schön kühl. Die 1600 Höhenmeter reiner Aufstieg auf 30 km waren trotzdem kräftezehrend. Angekommen an der Passhöhe war es dann merklich kühler. Die letzten Tage war ich ja tagsüber 36-40 und nachts 24-28 Grad gewöhnt. Der Wetterbericht sagt für kommende Nacht 4 Grad an. Mal gucken ob mein Schlafsack was taugt ;) Bin dann noch bis zum Morteratsch Gletscher gefahren. Bis ganz kam ich nicht wegen Lawinenabgängen. Vermutlich wegen letzter Nacht.

Freitag, 24. August 2012

Po-Ebene -Transalp -Tag 6

Morgens entlang dem Comer See war wirklich schön. Bin zuerst nach Bellagio geradelt(Namensgeber für das Casino?). Ein wirklich sehr schöner Ort. Die Fähre hat mich ans Westufer nach Cadenabbia gebracht. Bin dann am Ufer entlang bis zum nächsten See den Lago di Mezzola gefahren. Es ist etwas kühler geworden(34 Grad). Trotzdem erstmal im schön kühlen See erholen. Zur Stärkung gab es anschließend Pasta. Bin dann weiter bis kurz nach Chiavenna wo ich mein Zelt "unter" einem Wasserfall aufgeschlagen habe. Morgen steht der Malojapass an.

Donnerstag, 23. August 2012

Po-Ebene - Transalp - Tag 5

Von Sirmione ging's direkt nach Westen über die ersten Hügel. Ein winderschöner Radweg nach Brescia. Saftige Felder, viele Bäche, ein Traum. Ab Brescia hab ich mich dann irgendwie verfahren. Bin dann bis Bergamo einer viel befahrenen Straße gefolgt. Die Beine waren schwarz vom Teer und den Abgasen. Hab in Bergamo dann erstmal in einem Park den Mittag verbracht. Anschließend ging es endlich in die Alpen. Hab bei Lecco am Lago Di. Garlate, was ein Nebensee des Comer Sees ist, mein Zelt aufgeschlagen.

Mittwoch, 22. August 2012

Po-Ebene - Transalp -Tag 3 und 4

Tag 3 war ein Ruhetag. So ganz aber auch nicht ;) Hatte morgens festgestellt das nun im hinteren Rad keine Luft mehr war. War auch nicht flickbar. Also musste der Ersatzschlauch herhalten. Um zukünftig einen Ersatzschlauch zu haben musste ich mir Nachschub besorgen. Einfacher gesagt als getan. Der kleine Radladen in der Nähe hatte zu wegen Ferien. Der Intersport im Einkaufszentrum hatte nur exotische Größen. Aus dem zweiten Einkauszentrum wurde ich vom Wachmann nach draußen begleitet. Grund: ich hatte kein T-Shirt an. Tolles Italien. Also kam ich Nachmittags nochmal im "feinen Zwirn" aber erfolglos. In Vicenza war einfach kein Schlauch zu bekommen. Egal, den restlichen Tag hab ich im Pool verbracht.
Tag 3
Um 7 Uhr bin ich aufgebrochen. Die Strecke wird zwar nicht all zu lang aber ich wollte die Mittagshitze vermeiden. In Verona hab ich dann direkt einen Radladen gefunden. Hab gleich drei Schläuche mitgenommen. Schließlich war auf einmal Mittag und ich war noch unterwegs. Ich bin schnell in die nächste Pizzaria geflüchtet. Kann mich nicht erinnern so eine gut Pizza gegessen zu haben. Außerdem für 7 Euro unschlagbar günstig. Sobald man nicht in einer Tourigegend unterwegs ist sind die Leute sowas von freundlich, das Essen schmeckt Sau gut und die Preise sind der Hammer. Um halb drei bin ich wieder weiter, die Hitze hat kaum nachgelassen. Dafür ist die Luft noch trockener. Ein paar tiefe Atemzüge und der Hals und Mund ist trocken. Schließlich bin ich am Südufer vom Gardasee angekommen.

Montag, 20. August 2012

Po-Ebene -Transalp -Tag 2

Früh bin ich aufgewacht. Aber das war mir ganz recht denn so blieben alle Optionen offen. Erstmal zum Strand Muscheln sammeln. Langsam erhob sich die Sonnenscheibe aus dem Meer. Höchste Zeit eine Entscheidung zu treffen. Nach einer Stunde war das Frühstück intus und alles gepackt. Zurückhalten wollte ich mich. Ein Abstecher nach Venedig durfte aber nicht fehlen. Also setzte ich von Chioggia nach Pellestrina mit der Fähre über. Die Insel war schnell von Süden bis Norden durchquert. Danach folgte Lido. Von hier ging es mit der Fähre zum Hafen von Venedig. Die Fähre fuhr durch Canale Delta. Ein toller Blick auf Venedig. Über die Autobrücke gelang ich nach Mestre. Entlang eines Flusses ging es nach Padova. Die Hitze war erbarmungslos. Hab kein Thermometer im Schatten gesehen aber es war gefühlt heißer als gestern. Als ich endlich in Vicenca ankomme bin ich fix und alle. Denke das hängt mit gestern zusammen. Ich werde morgen zu 100 % einen Ruhetag einlegen. 117 Km, 5:30 Fahrzeit netto, 10 Stunden brutto. Die Diskrepanz der Zeiten zeigt das ich ziemlich viele Pausen gemacht hab. 300 Km in zwei Tagen war einfach zu viel.

Sonntag, 19. August 2012

Po-Ebene - Transalp - Tag 1

Um halb sechs ging es los. Kurz zuvor bin ich aus dem Zug ausgestiegen. Zwei Stunden Schlaf sind wenig, ich fühlte mich aber topfit. Sau dunkel, die Dämmerung hat noch nicht eingesetzt. Trotzdem hat es schon 24 Grad. Bloß schnell weg vom Bahnhof, dem sozialen Elend und Gefahrenherd. Nach knapp 25 Kilometern ging die Sonne auf. Perfekter Zeitpunkt fürs Frühstück im Grünen. Langsam wird es heißer. Um 11 Uhr springt das Thermometer auf 37 Grad. Zeit fürs Mittagessen und ein kurzes Schläfchen(ja das muss sein, wirkt Wunder). Nach zwei Stunden Pause und der Gewissheit, dass es wohl noch bis zum Abend dauert bis es weniger als 40 Grad im Schatten hat ging es weiter. Eigentlich dachte ich es wären 130 Km nach Chioggia, hätte ich nicht den Schlenker durchs Po-Delta gemacht. Bilanz des Tages: 8 Stunden Fahrzeit netto, 183 Km(neuer Höchstwert), sage und schreibe 9 Liter Wasser. Nach der Etappe, aus der man zwei machen könnte, hab ich den Entschluss gefasst kürzer zu treten. Keine Angst, mir gehts gut, aber man kann's auch einfach übertreiben. Hier am Meer gefällt's mir richtig gut. Ob ich morgen weiter fahre oder erstmal hier bleibe weiß ich noch nicht :-)

Update:
Inet funzt wieder :)

Mittwoch, 15. August 2012

Po-Ebene - Transalp - Innradweg


Bin gerade dabei die letzten Vorbereitungen zu treffen. Das Zugticket nach Bologna habe ich bereits vor über einem Monat gekauft um einen günstigen Preis und einen sicheren Fahrradplatz zu ergattern. Ich werde also mit dem "City Night Line" von Rosenheim über Nacht nach Bologna fahren. Anschließend mit einem Regionalzug nach Genua und dort zu Starten. Die geplante Route wäre dann in etwa wie folgt:
Geplante Strecke
  1. Genua
  2. Mailand
  3. Comer See
  4. Malojapass
  5. Innradweg(bis nach Rosenheim)

Normal bin ich sehr strukturiert und plane gerne im Voraus(wie man hier sieht ;-) ). Da ich während meiner letzten Radreise die damals geplante Strecke spontan geändert habe kann dies hier auch passieren. Ich spiele mit dem Gedanken einfach direkt in Bologna mit dem Rad los zu fahren und die Po-Ebene zu erkunden.

Samstag fährt der Zug, Sonntag(19. August) ist also der erste Radreisetag. Ich werde versuchen jeden, zumindest jeden zweiten Tag einen Beitrag hier auf dem Blog zu verfassen. Abschließend werde ich eine detaillierte Zusammenfassung mit hoffentlich vielen schönen Fotos verfassen.

Montag, 6. August 2012

Rosenheim - Lech - Donau

Streckenverlauf(blaue Linie)


Tour Daten

Beginn03.08.2012 16 Uhr
Ende05.08.2012 15 Uhr
Dauer2 1/2 Tage
Distanz~310 Km
Anstieg1850m
Abstieg1950m

Tag 1(Freitag 3. August, 0-65 km)

Rehe
Ich hatte früher Feierabend gemacht damit die erste Etappe nicht all zu kurz ausfällt. Um 16 Uhr ging es also in Rosenheim los. Die ersten Kilometer folgte ich dem Flusslauf der Mangfall. Bei einem kleinen Abstecher zu meiner Arbeitsstelle hab ich noch einem Kollegen(der mich erst nach einiger Zeit erkannte) ein schönes Wochenende gewünscht. Mehrere Baustellen an dem Mangfall begleitenden Weg zwangen mich zeitweise auf die Straße auszuweichen. Dadurch bin ich am Staubecken vom Leizachwerk(Pumpspeicherwerk) vorbei gekommen, das ich vorher nicht kannte. Nach Feldkirchen-Westerham verließ ich das "Mangfalltal". Es waren einige Rehe am Wegesrand, zwar nicht wild aber trotzdem schön anzusehen. Ich fuhr durch tiefe Wälder und über schöne Felder. Einige Hügel verlangten erste Kraft die sogleich mit einem kurzen Mahl an einem Kornfeld wiederhergestellt wurde. Kurz vor Geretsried ging's dann steil bergab über die Isar. Mittlerweile setzte die Dämmerung ein, also steuerte ich den nächsten Camping Platz an und schlug mein Zelt an einem Teich auf.

Tag 2(Samstag 4. August, 65 - 185 km)

Die Nacht habe ich gut überstanden also ging es am frühen morgen los, nein doch nicht. Die Rezeption des Campingplatzes machte erst um 8:30 auf, so fuhr ich erst um 9 Uhr los. Mein geplantes Ziel für diesen Tag war Augsburg. Ungewiss ob ich für diese Entfernung fit genug bin, machte ich mich auf den Weg. Nach dem ersten zähen Hügel war ich froh den Stanberger See zu erblicken. Die Strecke ging durch die südlichen Sümpfe. Ans Wasser konnte ich nicht gelangen, das Ufer des "schönen" Stanberger Sees ist im Süden anscheinend verbaut und privatisiert.
Wassermühle in Weilheim
Über einen weiteren Hügel kam ich nach Weilheim. Ein Mühlbach begleitete meinen Weg welcher schließlich ein großes Wasserrad zum drehen brachte. Beim örtlichen Südländer deckte ich mich mit leckerem Obst ein. Nach Weilheim kam abermals eine lange und kräftezehrende Steigung. 200 Höhenmeter hört sich nicht viel an, nach 40 Kilometern und mit ~15 Kilo Gepäck steigt der Puls aber trotzdem ganz ordentlich. Einige kleinere Hügel trennten mich vom primären Tagesziel, der Fluss Lech.
Angekommen am fließenden Gewässer kochte ich mir erstmal ein Mittagsmal. Eine halbstündige "Siesta" durfte anschließend natürlich nicht fehlen. Es ist einfach traumhaft mitten in der Natur zu liegen, nicht als Vögelgezwitscher und Wassergeplätscher zu hören und nach getaner Arbeit ein bisschen zu dösen.
Zeltplatz am See
Der traumhafte Uferweg entlang der Lech motivierte weiter zu fahren. Von der Sonne geschützt im Schatten der Bäume ging es entlang der Lech weiter. Landsberg war eine einzige Baustelle, in ein paar Monaten dürfte es aber wieder ein schmuckes Städtchen sein. Ab und an führte mich der Radweg weg von der Lech durch schöne Wälder und weite Wiesen. Dass ich Augsburg näher kam, machte sich durch stärkeren Fahrrad-/Fußgängerverkehr bemerkbar. Meine Erfahrung zum Thema Urbanisierung am Stanberger See hatte mir gereicht, also blieb ich durch Augsburg hindurch am Ufer des Lech. Vorbei am Augsburger Flughafen errichtete ich schließlich mein Zelt an einem kleinen See. Zur Belohnung der Tagesleistung gönnte ich mir eine reichhaltige Fleischplatte beim nahen Kroaten. Dies sollte die einzige Mahlzeit bleiben, die ich nicht selbst mit von mir mitgebrachten Lebensmitteln zubereitet habe. Nach dem Tag brauchte ich aber Fleisch :)

Tag 3(Sonntag 5. August, 185 - 310 km)

Ich hatte tief und fest geschlafen, dass es in der Nacht geregnet hatte sah ich am gestiegenen Pegel des anliegenden Sees. Nur noch zwei Meter Schilf und Gras trennte das Wasser von meinem Zelt. Ich hatte zwar Abstand zum See gehalten, aber wer kann den ahnen das der Spiegel des Sees über Nacht um etwa 5 Zentimeter steigt. In Zukunft werde ich wohl etwas mehr Abstand bzw. Höhe zu Gewässern halten. Nach zehn Kilometern fuhr ich wieder entlang der Lech. Zunächst zwischen einem Kanal der für teilweise sehr schöne Wasserkraftwerke genutzt wurde und der natürlichen Lech. Später fuhr ich etwas abseits des Gewässers auf der Westseite.
"mümmelnder" Feldhase
Kurz vor Donauwörth querte ein Feldhase meinen Weg der offensichtlich dachte ich hätte ihn nicht entdeckt, denn ich kam bis auf wenige Meter an ihn heran. Gut das ich meine Kamera immer griffbereit in der Lenkertasche verstaue denn nach wenigen Sekunden verschwand der Hase hoppelnd ins nächste Maisfeld. In Donauwörth überquerte ich die Donau am Zusammenfluss der Wörnitz und dem Namensgeber der Stadt. Nahezu die gesamte restliche Strecke blieb ich auf der Nordseite des Stroms. Die Strecke führte mehrmals auf die nahe gelegenen Hügel, wo man sich einen guten Überblick über den weiteren Verlauf der Donau bilden konnte. Kurz vor Neuburg legte ich einige Kilometer auf der Südseite auf einem schmalen Weg zurück.
Entenfamilie
Da sich in Neuburg kein Lokal zum Besuch anbot bereitete ich mir auf einem Strand am Fluss mein Mittagessen. Zur Unterhaltung diente eine Entenfamilie und die Übung des lokalen THW. Um der Hitze entgegen zu wirken nahm ich kurz vor Ingolstadt ein ausgiebiges Bad in der Donau.
Ich wollte zum Hauptbahnhof aber ein freundlicher Fußgänger wies mir den Weg zum Nordbahnhof. Ob es Bosheit, Unwissen oder schlechte Kommunikation war kann ich nicht beurteilen. Was es auch war, ich fuhr also wieder quer durch die Stadt um schlussendlich am Ziel meiner Radtour anzukommen. Die Heimreise mit der Regionalbahn war relativ angenehm. Zum Schluss noch ein schönes Foto der Donau welches ich von einer Staustufe gemacht habe. Im Flickr Album "Rosenheim - Lech - Donau" sind noch weitere Fotos dieser Tour.

Donau ganz glatt

GPS

Die GPS Tourdaten stehen HIER und auf der im Bild "Streckenverlauf" verlinkten Seite in vielen Formaten(KML, GPX, CSV etc.) zum Download bereit. Außerdem kann man sich dort den Streckenverlauf nochmals genauer ansehen und auf verschiedene Ansichten wechseln(Open Cycle Map, Esri). Ich empfehle Scrollzoom zu aktivieren(Rechts oben in der Karte unter "Mehr...")

Sonntag, 5. August 2012

Wochenendtour Tag 3

Ich bin also doch dem Flussverlauf der Lech weiter gefolgt. Nach einem Abstecher nach Donauwörth fuhr ich überwiegend auf nördlicher Flussseite. Das heißt 40 Km Berg und Tal. Insgesamt sind's heute 115 Km geworden nachdem ich mich in ein Moor verfahren hatte :D

Auch der Radweg entlang der Donau ist sehr schön. Ich hab viele Radreisende Spanier und Italiener getroffen. Die Gegend scheint also auch im Ausland als Radreiseregion bekannt zu sein.
Mein Mittagsessen habe ich mir auf einem Sandstrand der Donau bereitet. Kurz vor Ingolstadt nahm ich dann noch ein ausgiebiges Bad im Fluss. Das Foto hab ich am Ingolstädter Bahnhof aufgenommen. Dank iPhone gewohnt schlechte Bildqualität ;)

Bessere Fotos folgen in einer Zusammenfassung. Nun sitz ich im Zug und Denk schon an die nächste Reise :)

Samstag, 4. August 2012

Wochenendtour Tag 2

Anstrengen wars aber schön. Die ersten 60 Kilometer von Geretsried über Weilheim bis zum Fluss Lech waren ein ständiges auf und ab. Viele teils starke Steigungen. Am Lech hab ich dann erstmal Mittagspause gemacht und nen halbes Stündchen geschlafen(Foto 1). Kein Geräusch außer von Enten, Haubentauchern und anderen Vögeln. Ein Traum.
Nach der Sijesta(schreibt man das so?) ging es immer am Lech entlang durch Landsberg bis nach Augsburg. Bin selten einen so schönen Radweg gefahren.
Schlussendlich hab ich in Mühlhausen mein Zelt aufgeschlagen(Foto 2, auch wieder an einem See in dem direkt reingesprungen bin). 130 Km sind's geworden was für mich an einem Tag ein neuer Höchstwert darstellt.
Der ursprüngliche Plan sah vor das ich am Sonntag nach Landshut fahre. Der Weg am Lech ist aber so schön das ich womöglich weiter dem Flussverlauf folgen werde. Wird schwer mich zu Motivieren das ich morgen nach Hause komme ;)

Freitag, 3. August 2012

Wochenendtour Tag 1

Ich fahre los und es fängt an zu regnen. Typisch. Nachdem ich einem Kollegen kurz hallo gesagt habe ging's entlang der Mangfall weiter. Die Kilometer fliegen nur so dahin. Als ich aus dem Rosenheimer Becken komme wird's langsam anstrengend. Die Zeit war knapp bemessen denn als ich nach 4 Stunden in Königsdorf ankomme setzt schon die Dämmerung ein.

60 Kilometer sind's geworden. Wollte morgen ja nach Augsburg fahren. Mal sehen ob ich die 130 Km schaffe :D

Anbei noch ein Foto von meinem schönen Zeltplatz.

Donnerstag, 2. August 2012

Wochenendtour - Rad ist bepackt


Morgen nach der Arbeit geht's los. Da nur der Feierabend zur Verfügung steht, wird die erste Etappe entsprechend kurz ausfallen. Das Ziel für den ersten Tag bzw. Feierabend ist der Starnberger See.
Der Wetterfrosch verheißt zwar nichts gutes aber davon lass ich mich nicht abbringen.
Hab den ganzen Kleinkram in die hinteren Taschen gepackt. Zelt und Schlafsack sind unterm Gepäcknetz aufm Gepäckträger. Für die Isomatte ist mir erstmal nichts besseres eingefallen als sie vor den Lenker zu binden.

Mittwoch, 1. August 2012

Radreiseblog

Ein Arbeitskollege(hallo Tim) meinte ich soll doch mal live aus dem Geschehen, also während einer Radtour bloggen.

Außerdem wird hier sicher der ein oder andere Beitrag allgemein übers Radfahren und Radreisen einfließen. Da ich den Blog während der Mittagspause erstellt habe gibt's auch gleich aus dem Büro das erste Foto :)

Mein Alltagsrad mit dem ich, wenn das Wetter passt, zu Arbeit fahre ist ein Brompton Faltrad.
Mein Brompton zusammengefaltet